Sanierung und Bau von Schulen

Nach 2 Jahren Lockdown durch Corona wurden die Schulen in Uganda im Januar wieder geöffnet.

Während schulpflichtige Kinder in Europa während des Lockdowns ihre Bildung mittels Homeschooling, Nachmittagsbetreuung, Büchern, etc., etwas kompensieren konnten, wurde vielen Kindern auf dieser Welt diese Möglichkeit verwehrt.

Speziell die Kinder in Afrika blieben auf der Strecke und sind die großen Verlierer dieser Pandemie. Wie konnte es dazu kommen, dass eine ganze Generation den Stand ihrer Bildung verliert!?

Nach 2 Jahren der kompletten Schulschließung kehren die Kinder, welche die erste und zweite Klasse besucht hatten, nicht mehr in ihre Schulen zurück, weil sie wieder bei null anfangen müssen.

Ähnlich geht es den Kindern, welche die dritte und vierte Klasse besucht haben.

Die älteren Schüler aus den höheren Klassen arbeiten oft schon als minderjährige Hilfsarbeiter auf dem Land, oder in Steinbrüchen und viele junge Frauen sind in der Zeit des Lockdowns schwanger geworden.

Es ist ein Teufelskreis und die Spätfolgen sind schwer abzuschätzen, denn das Bildungsniveau für die meisten Menschen in Afrika war schon vor der Pandemie auf einem niedrigen Niveau.

Um dem Bildungsdefizit entgegen zu wirken, bauen wir seit Jahren Schulen in Uganda.

So wurden auch in diesem Jahr wieder 7 baufällige und zum Teil einsturzgefährdete Schulen renoviert und saniert, damit in den Räumlichkeiten wieder ein regulärer und sicherer Unterricht stattfinden kann.