Regenwasseranlagen

Am Rande einer Katastrophe

Weitgehend unbeachtet von der Welt, droht durch die längste Dürre seit Jahrzehnten eine Hungersnot in Ostafrika.

In Ostafrika herrscht derzeit eine der schlimmsten Dürren seit vier Jahrzehnten, drei Regenzeiten nacheinander sind ausgefallen. Die meisten Brunnen sind versiegt und so müssen viele Menschen ( meist Kinder ) Wege von täglich bis zu 15 Kilometern auf sich nehmen, um an Wasser zukommen.

Die Ernten sind auf Grund des Wassermangels um bis zu 87 Prozent zurückgegangen. Im Osten Afrikas haben rund 14 Millionen Menschen nicht ausreichend zu essen, die Hälfte davon sind Kinder.

In den vergangenen Jahren musste die Bevölkerung gegen viele Krisen ankämpfen. Die Menschen Ostafrikas kämpften gegen die Heuschreckenplage, dann gegen die Folgen der Covid-19-Pandemie und jetzt kommt die Dürre oben drauf. Zusätzlich bleiben die nötigen Hilfsgüter aus, da die Preise für Lebensmittel auf dem Weltmarkt enorm gestiegen sind.

Die leittragenden sind die Schwachen und die Kinder. Zuerst stirbt das Vieh, danach die Menschen.

Auch in Uganda ist Wasser ein großes Problem, mit dem die Landbevölkerung täglich konfrontiert wird. Die Menschen beziehen ihren Wasserbedarf aus Flüssen, Sümpfen, oder aus Brunnen.

Seit Jahren stellen sich die ehrenamtlichen Helfer vom Projekt „ Ziegen für Lwala „ diesem Problem.

Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden auch in diesem Jahr mehrere Regenwasserzisternen für die notleidende Bevölkerung gebaut. So wurde für die Dorfschule in Apapi ein großer Regenwassertank mit 10.000 Liter Fassungsvermögen in Betrieb genommen und ein weiterer 10.000 Litertank in Ngora wieder in Stand gesetzt.

Der Bau der Zisternen wurde fast ausschließlich in Eigenleistung erstellt und so konnte die Anlage bereits nach 2 Tagen in Betrieb genommen werden. Die Menschen in Uganda sind auch weiterhin dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Wir dürfen die Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen.